Reis kochen & Tipps rund um Reis

Reiskochen

Für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist Reis das wichtigste Nahrungsmittel und Reis kochen die regelmäßigste Aktivität in der Küche. Die Bedeutung von Reis vor allem für die asiatischen Länder wird dadurch deutlich, dass die Namen für Reis und Essen identisch sind.

Wer glaubt, bei Reis handle es sich nur um ein fades, weißes Korn, der irrt sich gewaltig. Auf der ganzen Welt gibt es einige tausend verschiedene Reissorten, die sich in ihrer Beschaffenheit, Herkunft, Form und auch im Geschmack unterscheiden. Wir haben für Euch eine große Anzahl von unterschiedlichen Reissorten getestet. Diese Reissorten, so unterschiedlich sie im Einzelnen auch sein mögen, haben eines gemeinsam: Sie sind von aller höchster Qualität. Wir sind nämlich der Meinung, dass wir Euch mehr bieten sollten als die 0/8/15-Supermarktware.

Da Reis ein echtes Naturprodukt ist, gibt es große Unterschiede in der Qualität. Wir wählen deshalb die Reissorten sehr genau aus und testen sie nach strengen Qualitätskriterien. Wichtige Kriterien, nach denen wir jede Reissorte untersuchen, sind der Geschmack, das Aussehen und das Aroma vor und natürlich erst recht nach der Zubereitung. Die Wetterbedingungen und die Bodenbeschaffenheit beeinflussen unter anderem die Qualität des Reises. Besonders wichtig ist uns die Sortenreinheit. Viele Reissorten enthalten einen großen Anteil an Fremdreis oder Bruchreis, vor allem in Supermärkten gibt es solchen Reis zu kaufen. Den Reis, den Ihr bei uns kaufen könnt, ist zu 100 % sortenrein. Wir nehmen nur Reis in unser Sortiment auf, der diesem Qualitätsstandard entspricht.

Reiskochen und Reiszubereitung

Es gibt verschiedene Arten, den Reis zu kochen. Die beiden wichtigsten sind die Wasserreismethode und die Quellreismethode. Bei der Wasserreismethode wird so viel Wasser in den Kochtopf getan, dass auch nach dem Koch- und Quellvorgang noch genügend Wasser vorhanden ist. Wenn kein Kochbeutel verwendet wird, dann muss der Reis in ein Sieb geschüttet werden, damit das überflüssige Wasser abläuft. Bei der Quellreismethode gibt der Koch genauso viel Wasser zum Reis, dass der Reis das gesamte Wasser aufbraucht. Als Faustregel für das Verhältnis Reis zu Wasser gilt, dass etwa die Hälfte an Wasser genommen wird. Am besten einfach die gleiche Tasse nehmen und Reis und Wasser abmessen. Trotzdem sollte der Koch dabei stehen bleiben und immer umrühren, damit der Reis nicht anbrennt.

Reiskocher

Kochen von Reis im Kochtopf ist ein wenig knifflig, denn wer nicht ständig ein Auge darauf hat, dem kann es schnell passieren, dass der Reis anbrennt. Einfacher geht es mit dem Reiskocher. Hier wird einfach Reis und die benötigte Menge Wasser in den Reiskocher gegeben. Im Inneren des Heizkochers befindet sich ein Heizelement, der reagiert, wenn sich die Temperatur erhöht. Solange Wasser im Reiskocher vorhanden ist, bleibt die Temperatur konstant bei etwa 100 Grad. Wenn alles Wasser verdampft ist, dann steigt die Temperatur an. Der Reiskocher schaltet sich aus. Für die Köchin oder den Koch hat ein Reiskocher den Vorteil, dass er den Reis nicht während des gesamten Kochvorgangs überwachen braucht. Es gibt sehr viele verschiedene Reissorten. Wir haben diese getestet und stellen sie in unserem Blog vor.

Andere Möglichkeiten, einen Reis zuzubereiten sind der Dampfgarer und die Mikrowelle. Beim Dampfgarer einfach den Reis in einen flachen Behälter schütten, knapp die doppelte Menge an Wasser zugeben, etwas Salz und es kann losgehen. Ebenso funktioniert die Mikrowelle. Allerdings ergibt sich hier keine Zeitersparnis, weil der Reis einfach eine bestimmte Zeit benötigt, bis er die benötigte Menge Wasser aufgenommen hat. In unserem Blog haben wir ebenfalls die geeigneten Dampfgarer und Mikrowellengeräte für die Reiszubereitung getestet.

Reissorten, Reisvielfalt und Qualität

Reis gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Archäologische Befunde belegen, dass der Reis schon vor 7000 Jahren angebaut wurde. Grundsätzlich wird zwischen Langkorn- und Rundkornreis unterschieden. Insgesamt gibt es über 120 000 verschiedene Reissorten. Bei der Auswahl der Reissorten sollte der Kunde auf die authentische Herkunft achten. Jede Reissorte hat ganz bestimmte Qualitätsmerkmale und eine bestimmte Herkunft. Eine der wichtigsten Reissorten sind:

  • Arborio Reis (für Risotto) wird in der Po-Ebene von Italien angebaut.
  • Basmati- Reis: Diese Reissorte wird am Fuße des Himalayas angebaut. Er ist langkörnig, aromatisch und hat einen auffallenden Duft.
  • Bomba-Reis: Dieser Reis kommt aus der spanischen Region Valencia. Natürlich wird dieser Reis in erster Linie für Gerichte aus der spanischen Küche verwendet, in erster Linie Paella.
  • Japan-Reis: Der Reis, der in Japan angebaut wird, ist etwas weicher als Langkornreis und wird in deutschsprachigen Raum in erster Linie für Milchreis verwendet.
  • Jasmin- Reis: Dieser Reis hat ebenfalls einen angenehmen Duft und kommt aus dem Norden von Thailand.

Reissorten

Der deutsche Verbraucher bekommt den Reis in vier verschiedenen Qualitätsstufen:

  • Die Spitzen- oder Premiumqualität hat einen Bruchreisanteil von höchstens 5 %
  • Die Standardqualität hat einen Bruchreisanteil von höchstens 15 %
  • Die Haushaltsqualität hat einen Bruchreisanteil von höchstens 25 %
  • Daneben gibt es noch die Haushaltsqualität mit einem erhöhten Bruchreisanteil von 40 %.

Eine häufig verwendete Reissorte stellt der Parboiled-Reis dar. Dieser Reis wird durch ein spezielles Verfahren industriell behandelt. Der Reis wird dabei mehrmals eingeweicht, mit Dampf behandelt und erst am Ende des Vorgangs poliert und geschält. Dadurch wandern 80 % der Vitamine und Mineralstoffe in das Innere des Korns, was den Reis ernährungsphysiologisch wertvoller macht.
Damit sich der Leser aus der Vielzahl der angebotenen Reissorten und Qualitätsstufen den besten Reis heraussuchen kann, werden im Blog die einzelnen Reissorten ausführlich dargestellt.

Beliebte Reisrezepte: Risotto und Milchreis

Dieses Rezept kann leicht abgewandelt werden und so ergeben sich die unterschiedlichsten Variante. So kann als Brühe Fleischbrühe, Fischbrühe oder Rinderbrühe verwendet werden, was jeweils am besten passt. Außerdem kann ein Teil der Brühe durch Weißwein ersetzt werden.
Zubereitung: Die Zwiebel klein schneiden und im Öl glasig dünsten. Danach den Reis hinzugeben und kurz anbraten. Dann einen Teil der Brühe hinzugeben. Nun beginnt der Reis die Brühe aufzusaugen. Dabei muss ständig umgerührt werden. Dadurch wird nicht nur verhindert, dass der Reis anbrennt, sondern es tritt auch Stärke aus dem Korn aus, was dem Gericht die typische cremige Beschaffenheit gibt. Wenn die Flüssigkeit aufgesaugt ist, immer wieder neue nachgießen, bis der Reis den richtigen Biss hat. Am Schluss den frisch geriebenen Parmesan unterheben.

Zutaten:

  • 400 g Risotto Reis (z. B. Arborio)
  • 1 l Brühe
  • 1 große Zwiebel
  • Olivenöl
  • 150 g Parmesan (frisch gerieben)

Milchreis zu kochen ist nicht einfach und nur zu schnell ist dieser verbrannt. Zunächst wird die Milch und der Zucker aufgekocht und danach der Milchreis mit der Zimtstange zugegeben. Nun den Ofen auf niedrigster Stufe zurückstellen und den Reis 40 bis 45 Quellen lassen. Wenn der Ofen gut funktioniert und die Temperatur richtig ist, dann kann nicht viel schief gehen. Wenn das nicht der Fall ist, dann brennt der Reis an. Also zur Sicherheit immer wieder einen Blick in den Topf werfen. Nach dem Garvorgang die Zimtstange wieder entfernen. Wem der Zimtgeschmack noch nicht ausreicht, der kann auch ein wenig gemahlenen Zimt zugeben.

Zutaten:

  • 0,5 l Milch
  • 60 g Zucker
  • 125 g Milchreis
  • 1 Zimtstange

Ähnliche Beiträge

5.00 avg. rating (99% score) - 1 vote